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	<title>thework4u Blog</title>
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	<description>Der thework4u Blog rund um The Work of Byron Katie</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Apr 2012 19:28:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8220;Arroganztraining für Frauen&#8221; als Erfolgsrezept im Beruf?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 19:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist ein interessanter Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung erschienen: Schluss mit freundlich &#8211; Arroganztraining für Frauen. Frauen in Führungspositionen würden ihr Revier nicht verteidigen. Daraus entstünden eine Menge Probleme. Ein Coach bietet &#8220;Arroganztrainings&#8221; an, die Abhilfe schaffen sollen. Der Artikel ist ein Interview mit dem Coach. Kann Arroganz als Erfolgsrezept im Beruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist ein interessanter Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung erschienen: <a title="SZ-Artikel Arroganztraining für Frauen" href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arroganztraining-fuer-frauen-schluss-mit-freundlich-1.1343361" target="_blank">Schluss mit freundlich &#8211; Arroganztraining für Frauen</a>.</p>
<p>Frauen in Führungspositionen würden ihr Revier nicht verteidigen. Daraus entstünden eine Menge Probleme. Ein Coach bietet &#8220;Arroganztrainings&#8221; an, die Abhilfe schaffen sollen. Der Artikel ist ein Interview mit dem Coach.</p>
<p>Kann Arroganz als Erfolgsrezept im Beruf <em>wirklich</em> funktionieren?</p>
<p><strong>Den Mitarbeiter so lange hinausschicken, bis er seine Lektion gelernt hat</strong></p>
<p>Der Coach skizziert als erstes eine Situation, wo ein Mitarbeiter das Büro seiner Chefin betritt, ohne von ihr herein gebeten worden zu sein, sich ohne Aufforderung setzt und Papiere auf ihrem Tisch ausbreitet. Er habe damit fremdes Terrain erobert, was ihm besonders viel Selbstvertrauen gebe.</p>
<p>Und? Ich kann das Problem dabei nicht erkennen, wenn die Chefin ebenso selbstbewusst ist und damit eine natürliche Autorität hat.</p>
<p>Als Lösungsvorschlag rät er der Chefin, den Mitarbeiter gleich wieder hinaus zu schicken und dieses Vorgehen so oft zu wiederholen, bis der Mitarbeiter seine Lektion gelernt hat. Mit anderen Worten: sie soll ihn solange wie einen dummen Schuljungen behandeln, bis er pariert? Mit kleinen Kindern geht man auch so um, und da finde ich es keinen Deut besser als hier.</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<p>Bei so einem Vorgehen sendet man die Botschaften</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Um von mir akzeptiert zu werden, musst du anders sein&#8221;</em> (und um mir zu demonstrieren, dass du meine Erwartungshaltung triffst, musst du mir im Zweifel eine Show vorspielen, d.h. unehrlich zu mir sein)</li>
<li><em>&#8220;Du hast etwas Verbotenes getan&#8221; </em>(auch wenn du das eigentlich nicht wissen kannst, weil ich dir bisher noch nicht gesagt habe, dass das verboten ist)</li>
<li><em>&#8220;Deswegen bestrafe ich dich jetzt&#8221;</em> (indem ich dich wieder raus schicke)</li>
<li><em>&#8220;Wage ja nicht, sowas noch mal zu machen&#8221; </em>(jetzt versuche ich, dir Angst zu machen, um dich unter meine Kontrolle zu bringen)</li>
<li><em>&#8220;Ich bestrafe dich solange, bis du tust was ich sage&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wenn du nicht tust, was ich sage, dann passiert was!!!&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Auch wenn diese Dinge so natürlich nicht ausgesprochen werden, so sind sie doch das, was sich dahinter verbirgt. Die innere Haltung des Senders, also der Chefin, ist dabei nicht friedlich. Sie ist angst-motiviert und erzeugt auch keinen Frieden auf der Gegenseite.</p>
<p>Was soll hier erreicht werden? Ein letztlich friedliches Betriebsklima mit zufriedenen Mitarbeitern? Oder ein Klima der Angst, wo die Mitarbeiter nur deswegen etwas tun, weil sie sonst mit Repressalien rechnen müssen? Also eine nicht friedliche Haltung der Chefin gegenüber dem Mitarbeiter um die Zusammenarbeit auf eine solide Basis zu stellen?</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es wesentlich zielführender, wenn die Chefin ihrem Mitarbeiter klar und bestimmt mitteilt, welches Verhalten Sie nicht schätzt. Das kann nur funktionieren, wenn es sich für sie authentisch anfühlt. Dann kommt es mit natürlicher Autorität heraus und hat die größten Chancen, auf der anderen Seite ohne Ablehnung tatsächlich gehört und auch eingehalten zu werden.</p>
<p>Anderenfalls ist das Verhalten der Chefin unehrlich und angst-motiviert. Und diese Information schwingt in der ganzen Situation mit. Das könnte der Grund sein, warum der Mitarbeiter es das nächste Mal wieder so probiert, weil er ihre aufgesetzte &#8220;Arroganz&#8221; nicht wirklich ernst genommen hat.</p>
<p><strong>Wird eine unsympathische Chefin besser akzeptiert?</strong></p>
<p>Der Coach stellt das Ansinnen von Frauen, als sympathische Chefin gesehen zu werden, als &#8220;Missverständnis&#8221; dar. Er empfiehlt &#8220;diese Art von Kommunikation&#8221; (gemeint ist vermutlich die bei ihm zu erlernende künstliche Arroganz) wie eine Fremdsprache zu nutzen, um sich als Führungskraft besser akzeptiert zu fühlen.</p>
<p>Mit anderen Worten: seiner Meinung nach gibt es ein Patentrezept für <em>alle</em> Mitarbeiter (!), die die Chefin nicht akzeptieren. Es lautet: <em>&#8220;Wenn ich dir gegenüber arrogant bin, dann akzeptierst du mich&#8221;</em>.</p>
<p>Wirklich?</p>
<p>Wenn ich arrogant bin, dann tue ich das, um zu verschleiern, wer ich in diesem Moment wirklich bin. Nämlich das kleine verängstigte Kind, das sich nicht anders zu helfen weiß, um nicht unter zu gehen. Also baue ich die Fassade &#8220;Arroganz&#8221; auf, in der Hoffnung, dass mein Gegenüber sie mir abkauft.</p>
<p>Ist das selbstbewusstes Handeln? Nein. Auch hier ist es angst-motiviert. Ich gebe etwas vor, das nicht ist. Das heißt, es ist zudem <em>unehrlich</em>. Dabei schwingt ständig die Angst mit, entdeckt zu werden. Ganz schön anstrengend!</p>
<p>Wenn eine Chefin hingegen von innen heraus selbstbewusst und damit authentisch ist, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass sie auch akzeptiert wird. Dazu muss sie sich nicht verstellen, sie muss keine &#8220;Fremdsprache&#8221; sprechen.</p>
<p>Eine Fremdsprache ist auch nicht natürlich und erfordert wesentlich mehr Konzentration als das, was natürlich aus mir heraus kommt. Genauso verhält es sich mit aufgesetzter Arroganz.</p>
<p><strong>Auf anzügliche Bemerkungen mit einem Rückschlag reagieren</strong></p>
<p>Der Coach lobt eine Abteilungsleiterin, die in einem Meeting auf eine anzügliche Bemerkung eines Mitarbeiters mit einem abwertenden Kommentar auf der persönlichen Ebene reagierte. Danach habe die Frau keine Probleme mehr mit ihren Kollegen gehabt.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet mag dieser abwertende Kommentar den gewünschten Effekt gehabt haben. Aber fördert sowas tatsächlich die Zusammenarbeit? Und was gibt es für Alternativen?</p>
<p>Sehen wir uns das ganze näher an. Was ist hier passiert?</p>
<p>Ein Mitarbeiter macht eine anzügliche Bemerkung. Sein Ziel: die Anerkennung der anderen Herren im Raum, er möchte als toller Typ da stehen. Die Abteilungsleiterin antwortet abwertend in der Runde, es entsteht Gelächter. Sie hat also seinen Plan kaputt gemacht, sich die Anerkennung der anderen zu verschaffen.</p>
<p>Er wird sich nun alles andere als wohl fühlen, und ihr die Verantwortung dafür geben. Das heißt, auf einer unbewussten Ebene ist er jetzt <em>ihr Opfer</em>. Dazu gibt es ein passendes Zitat von Byron Katie:</p>
<blockquote><p>&#8220;Opfer sind gewalttätige Menschen&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mitarbeiter zu einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit bereit ist? Oder wird er nicht vielmehr auf eine passende Gelegenheit warten, um ihr diese &#8220;Schmach&#8221; zurück zu zahlen? Sich zu rächen? Falls nötig mit versteckten Waffen, damit die nächsten Repressalien sich nicht wieder gegen ihn richten?</p>
<p>Das ganze hat noch weiter reichende Auswirkungen, und zwar auf die restlichen Anwesenden. Es sendet allen gleichermaßen die Botschaften:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Wer es wagt, mir an den Karren zu fahren, wird öffentlich bestraft&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Dabei ist mir jedes Mittel recht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich nehme auf deine Interessen keine Rücksicht, sondern gehe mit ganzer Härte gegen dich vor&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wie du dich dabei fühlst, ist mir egal&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Es geht mir nur um mich&#8221;<br />
</em></li>
<li><em>&#8220;Ich kenne keine Gnade&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wer von euch will der nächste sein?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Und ich habe noch mehr in Petto, falls nötig&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Die Haltung dahinter ist nicht friedlich, und wird auf der anderen Seite sicher keinen Frieden hervorrufen. Wer Sturm sät, wird Sturm ernten!</p>
<p>So etwas erzeugt ebenfalls ein Klima von Unsicherheit und Angst. Wie offen werden diese Mitarbeiter wohl sein, konstruktiv mit der Abteilungsleiterin zusammen zu arbeiten?</p>
<p>Tatsächlich müssen sie in jedem Moment ihres künftigen Arbeitslebens mit einem Angriff der Abteilungsleiterin rechnen. Schließlich wissen sie ja nicht, bei was sie sich das nächste Mal auf den Schlips getreten fühlt, um wieder zum Gegenschlag auszuholen. Das heißt, sie müssen künftig <em>ständig</em> auf der Hut sein, um keine Provokation auszulösen. Ganz schön anstrengend.</p>
<p>Was kann die Abteilungsleiterin also statt einem abwertenden Kommentar auf der persönlichen Ebene tun? Nun, sie kann mit Souveränität und Selbstbewusstheit auftreten und sein &#8220;Angebot&#8221; bestimmt und sachlich ablehnen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Coach sagt, dass Frauen ein anderes Kommunikationsverhalten haben als Männer. Es mag sein, dass das beim überwiegenden Teil der Frauen so ist. Dass sie insgesamt gesehen weniger hierarchisch denken. Aus meiner Sicht stellt das im Berufsleben jedoch nicht <em>per se</em> einen Nachteil dar.</p>
<p>Die Frage ist vielmehr: was hindert viele Frauen, in einer Situation selbstbewusst aufzutreten und ihre Grenzen abzustecken? Was hindert sie, für ihre Interessen einzutreten und mit Bestimmtheit und Nachdruck, jedoch ohne Negativität, gewisse Dinge einzufordern? Wovor haben sie Angst? Was ist in ihrer Welt das Schlimmste, das passieren kann, wenn sie für ihre Interessen einstehen?</p>
<p><em>Das</em> ist es, was es zu erforschen gilt. Nach meiner Erfahrung sind es meist Ängste vor Konsequenzen oder ein wackeliges Selbstbild bzw. der Eindruck nicht gut genug zu sein. Dafür sind gewisse Denkmuster verantwortlich, von denen viele aus der frühesten Kindheit stammen. Diese gilt es zu erkennen und zu transformieren. Beispielsweise mit <a title="The Work of Byron Katie" href="http://www.thework4u.de/de/the-work/" target="_blank">The Work of Byron Katie</a>.</p>
<p>Nur dann besteht die Möglichkeit, authentisch und mit natürlichem Selbstbewusstsein aufzutreten. Der Rest ergibt sich von selbst.</p>
<p>Ein &#8220;Arroganztraining&#8221; dagegen ist wie eine dicke Schicht Make-Up auf der eigenen Unsicherheit und funktioniert bestenfalls an der Oberfläche. Siehe oben.</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/" title="mitarbeiterin sagt zur chefin ich kanns nicht mit dir was tun">mitarbeiterin sagt zur chefin ich kanns nicht mit dir was tun</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/" title="angst vor konsequenzen">angst vor konsequenzen</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/" title="arroganztraining">arroganztraining</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/" title="wie gehe ich mit meiner chefin um">wie gehe ich mit meiner chefin um</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Die einzige Person, die mich verletzen kann, bin ich</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 14:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jemand etwas unfreundliches zu mir sagt oder mich kritisiert, kann es sein, dass ich mich verletzt fühle. Ist das nicht ein Beweis dafür, dass der andere, der die Worte ausgesprochen hat, diese Verletzung bei mir ausgelöst hat? Nein. Von diesem Mythos bin ich inzwischen frei. Kann nicht sein, sagst du? Natürlich war es der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand etwas unfreundliches zu mir sagt oder mich kritisiert, kann es sein, dass ich mich verletzt fühle. Ist das nicht ein Beweis dafür, dass der andere, der die Worte ausgesprochen hat, diese Verletzung bei mir ausgelöst hat? Nein. Von diesem Mythos bin ich inzwischen frei.</p>
<p>Kann nicht sein, sagst du? <em>Natürlich</em> war es der andere, ist doch sonnenklar, sagst du?</p>
<p>Sehen wir uns das ganze mal genauer an. Nehmen wir an, eine Freundin sagt zu mir <em>&#8220;blöde Kuh!&#8221;</em> und ich fühle eine Verletzung. Nun, wie kommt es dazu?</p>
<p>In dem Moment, wo ich diese beiden Worte höre, entsteht in meinem Verstand sofort eine Interpretation, was das bedeutet. Das ganze läuft unbewusst ab und dauert nur Sekunden-Bruchteile. Meine Interpretation lautet etwa so:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Sie mag mich nicht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie respektiert mich nicht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie lehnt mich ab&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie sieht auf mich herab&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich habe einen Fehler gemacht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich werde das nie wieder ausbügeln können&#8221;</em></li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p><span id="more-561"></span></p>
<p><em>Das</em> ist es, was mir weh tut.<em></em> <em>Meine Rückschlüsse</em> sind es, was mich verletzt. Nicht die beiden Worte <em>&#8220;Blöde Kuh!&#8221;</em>. Und in wessen Kopf sind diese Rückschlüsse entstanden? In meinem. Hat meine Freundin etwa gesagt <em>&#8220;Du bist eine blöde Kuh, und ab jetzt mag ich dich nicht mehr, respektiere dich nicht mehr&#8230;&#8221;</em>? Nein. <em>Ich</em> bin diejenige, die diese Dinge miteinander in Verbindung gebracht hat.</p>
<p>Das bedeutet, <em>ich</em> habe <em>mich</em> verletzt! Mit den Rückschlüssen, die ich gezogen habe. Wenn ich das in dem Moment nicht tue, entsteht auch keine Verletzung. Dann kann meine Freundin sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, sie bekommt keine Verletzung hin. Selbst wenn das ihre Absicht ist. Ohne meine schmerzvolle Interpretation der Situation ist das unmöglich.</p>
<p>Mit anderen Worten: die Worte &#8220;Blöde Kuh&#8221; alleine sind völlig harmlos. Ich bin sicher, dass du das auch schon erlebt hast. Beispielsweise, wenn jemand so etwas &#8220;im Spaß&#8221; sagt. Bist du dann verletzt? Wahrscheinlich nicht, denn du ziehst keine schmerzvollen Rückschlüsse. Und doch sind diese Worte gefallen.</p>
<p>Oder nehmen wir an, du bist gerade mit etwas so beschäftigt, dass deine ganze Aufmerksamkeit gebunden ist. Jemand neben dir sagt &#8220;Blöde Kuh&#8221;, und es dringt nicht bewusst zu dir vor. Bist du verletzt? Nein! Die Worte waren zwar laut genug, um in deinem Gehörgang anzukommen. Weil du dem jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt hast, hast du keine schmerzvollen Interpretationen. Auch hier sind die Worte in deiner Gegenwart hörbar gefallen und haben keinen Schaden angerichtet.</p>
<p>Wie reagierst du jedoch, wenn du <em>glaubst</em>, der andere hat deine Verletzung ausgelöst? Vermutlich so ähnlich wie ich: ich motze zurück, verteidige oder rechtfertige mich oder ziehe mich wahlweise in mein Schneckenhaus zurück. Das ist sicher nicht sehr förderlich für meine Beziehung zu meinen Mitmenschen.</p>
<p>Tatsächlich verletze ich mich mit meinen schmerzvollen Interpretationen der Situation, und gebe die ganze Verantwortung dafür meinem Gegenüber. Und dann verhalte ich mich entsprechend und wundere mich, dass die Beziehungen in meinem Leben nicht besser funktionieren.</p>
<p>Das muss jedoch nicht sein! Seitdem ich erkannt habe, dass nur <em>ich mich</em> verletzen kann, kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen. Seitdem bin ich nicht mehr das ängstliche Kind, das von den Blitzschlägen anderer getroffen werden kann. Und das ist sehr befreiend!</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2012/04/die-einzige-person-die-mich-verletzen-kann-bin-ich/" title="mit worten kann man eine person verletzen">mit worten kann man eine person verletzen</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist das Problem dabei, angestarrt zu werden?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 17:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich stand ich auf meinem Balkon und sah gedankenverloren auf die Straße hinaus. Bis eine ältere Dame mit einem Kind an der Hand vorbei ging. Das Kind blickte längere Zeit in meine Richtung, und drehte sogar den Kopf, um mich so lange sehen zu können, bis die beiden außer Sichtweite waren. Früher hätte mich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich stand ich auf meinem Balkon und sah gedankenverloren auf die Straße hinaus. Bis eine ältere Dame mit einem Kind an der Hand vorbei ging. Das Kind blickte längere Zeit in meine Richtung, und drehte sogar den Kopf, um mich so lange sehen zu können, bis die beiden außer Sichtweite waren.</p>
<p>Früher hätte mich das verunsichert. Ich hätte mich angestarrt und abgewertet gefühlt. Ich hätte mich gefragt, wieso das Kind das macht und angenommen, dass mit mir etwas nicht stimmt. Dass ich irgendwie komisch aussehe, oder schlimmer noch: dass irgendetwas los ist, das mir nicht bewusst ist. Und das zur Ablehnung führt. Nicht auszudenken!</p>
<p>Dieses Mal war es anders. Ich nahm die Realität in diesem Moment wahr: ein Kind blickt während der ganzen Zeit, die es dauert, an meinem Balkon vorbei zu gehen, in meine Richtung. Das ist alles. Der Rest ist meine Interpretation.</p>
<p><span id="more-549"></span></p>
<p>Mir fällt auf, dass ich noch nicht mal weiß, ob es mich ansieht oder etwas anderes in meiner Nähe. Beispielsweise den Strauch direkt vor meinem Balkon. Oder den ausgestopften Adler, den mein Nachbar auf seinem Balkon direkt an der Mauer zu meinem platziert hat. Früher hätte ich dem Kind sofort unterstellt, dass es <em>mich</em> ansieht. Tatsächlich weiß ich das jedoch nicht.</p>
<p>Ich hätte gedacht, dass es mich <em>anstarrt</em>, und unhöflich ist. Dabei hätte ich gar nicht gemerkt, dass <em>ich</em> diejenige bin, die der Szene diese Namen gibt. Aus meiner Version der Geschehnisse wären dann weitere Dinge gefolgt: es muss was mit mir zu tun haben. Irgendwas an mir ist komisch. Und so weiter.</p>
<p>Die Realität ist und bleibt jedoch: ein Kind läuft vorbei und sieht in meine Richtung. Punkt.</p>
<p>Wer macht mir hier also das Leben schwer, und verunsichert mich? Ich selbst! Durch die Namen, die ich der Situation gebe und die Rückschlüsse und Interpretationen, die ich daraus ziehe. Das Kind hat damit nichts zu tun.</p>
<p>So entstehen Unsicherheiten, Geschichten und Missverständnisse.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Weihnachtsbaum als Vorbild für inneren Frieden</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wirst du deinen Weihnachtsbaum dieses Jahr dekorieren? Wie im letzten Jahr, oder anders? Gibt es in deiner Familie Diskussionen und Unstimmigkeiten darüber? Der einzige, der sicher kein Problem damit hat, wie er aussieht, ist der Baum selbst. Geduldig wartet er darauf aufgestellt und behängt zu werden. Er ist zu jedem Zeitpunkt voll und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wirst du deinen Weihnachtsbaum dieses Jahr dekorieren? Wie im letzten Jahr, oder anders? Gibt es in deiner Familie Diskussionen und Unstimmigkeiten darüber?</p>
<p>Der einzige, der sicher kein Problem damit hat, wie er aussieht, ist der Baum selbst. Geduldig wartet er darauf aufgestellt und behängt zu werden. Er ist zu jedem Zeitpunkt voll und ganz zufrieden mit sich und der Welt. Er ist glücklich, wo auch immer er steht. Er wünscht sich nicht goldene statt roter Kugeln, er beklagt sich nicht, das Lametta sei so schwer zu tragen oder die Klammern der Kerzen würden ihn so zwicken.</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Er ist nicht verletzt oder beleidigt, wenn ihm nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn er nicht genug bewundert wird. Es kümmert ihn nicht, ob die Menschen in seiner Gegenwart zu Weihnachten streiten oder harmonisch miteinander umgehen. Er macht sich keine Gedanken darüber, ob eine Krippe unter ihm steht, wie groß diese ist, und ob sie links oder rechts unter ihm steht. Ob genügend Geschenke da sind und ob es die richtigen sind. </p>
<p>Was auch immer passiert, er nimmt es nicht persönlich. Er ist im Frieden mit der Realität, also mit dem, was ist. Darin unterscheidet er sich von vielen von uns, von mir auf alle Fälle. Immer noch sehr oft wünsche ich mir, die Dinge mögen anders sein als sie gerade sind. Zu oft, für meinen Geschmack.</p>
<p>Darunter sind alle Dinge, die ich oben aufgezählt habe, und die den Weihnachtsbaum nicht stören: ich mache mir sehr wohl Gedanken über mein Aussehen, ich bin oft ungeduldig wann andere auf mich zukommen, bin mit manchen Sitzplätzen weniger zufrieden als mit anderen, wünsche mir gerne mal ein Kleidungsstück in einer anderen Farbe, klage über schwere Taschen die ich trage sowie über Kleidung oder Schuhe die zwicken oder drücken. Und so weiter.</p>
<p>Und du? Wieviel der Gemütsruhe eines Weihnachtsbaumes hast du?</p>
<p>Wie auch immer &#8211; ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest 2011!</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/" title="angst vor konsequenzen">angst vor konsequenzen</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/" title="angst vor den Konsequenzen">angst vor den Konsequenzen</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/" title="the work angst">the work angst</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/" title="angst vor ablehnung kommunikation">angst vor ablehnung kommunikation</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/" title="the work ängste">the work ängste</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Du brauchst mehr Geld &#8211; Ist das wahr?</title>
		<link>http://www.thework4u.de/de/blog/2011/10/du-brauchst-mehr-geld-ist-das-wahr/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[The Work of Byron Katie]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Thema]]></category>

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		<description><![CDATA[Angst, nicht genug Geld zu haben, ist immer Angst vor der Zukunft. Denn jetzt, in diesem Moment, habe ich genug! Wenn mir jedoch Gedanken im Kopf herumgehen, wie ich nächsten Monat meine Miete, meine Krankenkasse und all die anderen Fixkosten zahlen soll, dann macht mir das möglicherweise Angst. Je nachdem, wie mein Kontostand gerade aussieht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angst, nicht genug Geld zu haben, ist <em>immer</em> Angst vor der Zukunft. Denn <em>jetzt, in diesem Moment</em>, habe ich genug! Wenn mir jedoch Gedanken im Kopf herumgehen, wie ich nächsten Monat meine Miete, meine Krankenkasse und all die anderen Fixkosten zahlen soll, dann macht mir das möglicherweise Angst. Je nachdem, wie mein Kontostand gerade aussieht. </p>
<p>Und während sich dieses gedankliche Karrussell dreht, wieder und wieder, bin ich überhaupt nicht mehr in der Lage wahrzunehmen, dass jetzt, in diesem Moment, alles in Ordnung ist. Oft geht das den ganzen Tag lang so, ich bin davon regelrecht &#8220;besetzt&#8221;. Ich bin kaum mehr in der Lage, mich anderen Dingen zu widmen &#8211; zumindest nicht effektiv. Und dann wundere ich mich, warum ich an manchen Tagen nicht mehr erledigen kann.</p>
<p><span id="more-536"></span></p>
<p>Dazu gibt es ein passendes Video von <a href="http://www.thework4u.de/de/byron-katie/" title="Byron Katie" target="_blank">Byron Katie</a> (englisch mit deutschen Untertiteln):</p>
<p><object style="height: 290px; width: 430px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vao_knmxFa8?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/vao_knmxFa8?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="430" height="290"></object></p>
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		<title>Streit &#8211; das Bedürfnis dahinter entdecken</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 08:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Angst vor Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche und Bedürfnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Streit ist gut, er reinigt. Er klärt die Energien zwischen Menschen, wenn er konstruktiv durchgeführt wird. Wenn zwei Menschen streiten, tun sie nichts anderes als ihre unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse auf vehemente Art zu äußern. Dahinter steckt ein Bedürfnis inhaltlicher Art, sowie das Bedürfnis gehört, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Beide Seiten haben Angst etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Streit ist gut, er reinigt. Er klärt die Energien zwischen Menschen, wenn er konstruktiv durchgeführt wird. Wenn zwei Menschen streiten, tun sie nichts anderes als ihre unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse auf vehemente Art zu äußern. Dahinter steckt ein Bedürfnis inhaltlicher Art, sowie das Bedürfnis gehört, gesehen und wertgeschätzt zu werden.</p>
<div class="wp-caption left" style="width: 210px"><img src="http://www.thework4u.de/uploads/pics/blog/streit_m.jpg" alt="Streit basiert auf Angst" width="200" height="141" /><p class="wp-caption-text">Streit basiert auf Angst<br />Bild: aboutpixel.de © Konstantin Gastmann</p></div>
<p>Beide Seiten haben Angst etwas zu verlieren oder etwas nicht zu bekommen. Das Maß dieser Angst drückt sich in der Intensität und der Emotionalität des Streits aus.</p>
<p>Streit kann viel verträglicher ablaufen, wenn ich dem anderen wirklich zuhöre, wirklich versuche ihn zu verstehen, ihn wahrnehme. Dazu muss ich nicht unbedingt auf seine Position einschwenken. Wenn ich meinem Gegenüber Aufrichtigkeit entgegenbringe, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er sich angenommen fühlt. Auch wenn wir inhaltlich weiterhin verschiedener Meinung sind.</p>
<p><span id="more-525"></span></p>
<p>Wenn das Bedürfnis des anderen nicht von alleine klar wird, kann ich ihn danach fragen. Um was geht es ihm wirklich? Dann kann ich für mich feststellen: spricht etwas dagegen, auf seinen Wunsch einzugehen? Missachte <em>ich</em> dabei <em>meine</em> Wünsche und Bedürfnisse? Nein? Dann kann ich es aus meinem Herzen heraus tun und wir gewinnen <em>beide</em>. Würde ich dabei jedoch gegen meine Integrität handeln, so tue ich mir selbst keinen Gefallen. Dann lasse ich es besser.</p>
<p>Ich habe <em>immer</em> die freie Entscheidung, das Bedürfnis des anderen zu erfüllen oder nicht.</p>
<p>In beiden Fällen können die Dinge ruhiger besprochen werden, wenn die wahren Bedürfnisse aufgedeckt und gewürdigt werden. Das ist schon die halbe Miete. Fühle ich mich gesehen und verstanden, ist alles nur noch halb so wild. </p>
<p>Ein Beispiel: er will einen Abend mit seinen Freunden verbringen, sie hätte ihn gerne zu Hause. Es gibt Streit. Die Bedürfnisse dahinter: er möchte seine Unabhängigkeit bewahren und einen gewissen Freiraum ausleben. Sie hat Angst, er könnte angetrunken mit dem Auto heimfahren oder in das Auto eines angetrunkenen Kumpels einsteigen und es könnte ihm was passieren. Sie hat Verlustangst.</p>
<p>Wird das aufgedeckt, so hat sie vermutlich mehr Verständnis für seinen Wunsch auszugehen. Er kann ihre Ängste reduzieren, indem er sich ein Taxi nimmt. Er kann an ihrem Bedürfnis ablesen, wie wichtig er für sie ist. Sie kann den freien Abend genießen, den sie sehr gerne hat, wenn sie sich keine Sorgen machen muss. So haben beide etwas davon und der Streit ist vom Tisch.</p>
<p>Bleiben die wahren Bedürfnisse dahinter jedoch unentdeckt, so stehen zwei Positionen unvereinbar gegenüber und es entsteht auf beiden Seiten Frust und Schmerz. Dann ist es ein simples <em>&#8220;ich will, dass du da bleibst&#8221;</em> gegen ein <em>&#8220;ich will aber weggehen&#8221;</em>. Die Differenz erscheint unüberbrückbar. Beide fühlen sich vom anderen abgelehnt, missachtet und in ihren Wünschen nicht respektiert. </p>
<p>Das muss nicht sein!</p>
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		<title>Unzufrieden mit Ihrem Körper?</title>
		<link>http://www.thework4u.de/de/blog/2011/10/unzufrieden-mit-ihrem-koerper/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 09:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Angst vor Ablehnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[The Work of Byron Katie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Körper ist nicht, was Sie denken. Sie sind nicht Ihr Körper. Er ist nur ein Vehikel, das Sie durchs Leben bringt und hat sonst keine Bedeutung. Wenn Sie also mit Ihrem Körper unzufrieden sind ist das so, als würde Ihnen Ihr Auto nicht mehr gefallen. Ein Auto ist auch nur ein Vehikel um von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Körper ist nicht, was Sie denken. Sie sind nicht Ihr Körper. Er ist nur ein Vehikel, das Sie durchs Leben bringt und hat sonst keine Bedeutung. Wenn Sie also mit Ihrem Körper unzufrieden sind ist das so, als würde Ihnen Ihr Auto nicht mehr gefallen. Ein Auto ist auch nur ein Vehikel um von Punkt A nach B zu kommen. Gleiches gilt für Ihren Körper.</p>
<p>Alles andere darüber hinaus sind Geschichten und Vorstellungen in Ihrem Kopf. Ein schöner Körper verhilft Ihnen genauso wenig zu besseren Beziehungen wie ein schönes Auto. Es mag sein, dass viele Menschen bei der ersten Begegnung darauf achten, letztlich ist es jedoch nicht von Belang. Auf längere Sicht gesehen zählt es nicht.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<div class="wp-caption left" style="width: 210px"><img src="http://www.thework4u.de/uploads/pics/blog/unzufrieden-mit-koerper.jpg" alt="Unzufrieden mit dem eigenen Körper" width="200" height="133" /><p class="wp-caption-text">Unzufrieden mit dem eigenen Körper<br />Bild: aboutpixel.de © Hans-Jörg Nisch</p></div>
<p>Wenn Sie glauben, einen schönen Körper zu brauchen um gute Beziehungen zu haben, dann werden Sie Menschen in Ihr Leben ziehen, die das auch so sehen. Dann haben Sie Ihren Beweis für Ihre Annahme. Sie bleiben darin gefangen. Lösen Sie sich von der Abhängigkeit, dass Ihr Körper gut aussehen muss und Sie werden Menschen anziehen, denen innere Werte ebenfalls wichtiger sind. Dann verbessern sich Ihre Beziehungen von ganz alleine. Und das ganz entspannt.</p>
<p>Wie können Sie sich davon lösen, einen schönen Körper haben zu wollen? Indem Sie alle Gedanken überprüfen, die besagen, Ihr Körper sei für gute menschliche Beziehungen wichtig. Zum Beispiel mit <a href="http://www.thework4u.de/de/the-work/was-ist-the-work-byron-katie/" title="The Work" target="_blank">The Work</a> of <a href="http://www.thework4u.de/de/byron-katie/" title="Byron Katie" target="_blank">Byron Katie</a>. Und gehen Sie gelassen und mit wunderbaren Beziehungen durchs Leben.</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/10/unzufrieden-mit-ihrem-koerper/" title="erlebniserzählung mit wut">erlebniserzählung mit wut</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/10/unzufrieden-mit-ihrem-koerper/" title="nicht zufrieden mit dem eigenen körper">nicht zufrieden mit dem eigenen körper</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/10/unzufrieden-mit-ihrem-koerper/" title="unzufrieden mit körper">unzufrieden mit körper</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Gelassen und erfolgreich kommunizieren</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[The Work of Byron Katie]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikation ist gut, wenn sie entspannt stattfindet. Ohne Angst vor Konsequenzen. Sie ist dann authentisch und frei und damit am meisten glaubwürdig. So habe ich die größe Chance, vom anderen ohne Abwehr gehört zu werden. Gewaltfreie Kommunikation bindet den anderen ein. Der andere ist gleichwertig mit mir, er ist auf Augenhöhe. Ich ziehe seine Interessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikation ist gut, wenn sie entspannt stattfindet. Ohne Angst vor Konsequenzen. Sie ist dann authentisch und frei und damit am meisten glaubwürdig. So habe ich die größe Chance, vom anderen ohne Abwehr gehört zu werden. </p>
<p>Gewaltfreie Kommunikation bindet den anderen ein. Der andere ist gleichwertig mit mir, er ist auf Augenhöhe. Ich ziehe seine Interessen und seine Position in Erwägung und versuche nicht, ihm etwas überzustülpen. Ich mache ein Angebot, einen Vorschlag, und lasse dem anderen die Wahl ob er es annimmt. So handle ich nicht-manipulativ.</p>
<p>Wenn ich dagegen Druck auf den anderen ausübe um mich durchzusetzen, kommuniziere ich nicht friedlich. Dann geht es mir nur um meine Interessen. Dann habe ich Angst etwas zu verlieren oder etwas nicht zu bekommen. Diese Angst schwingt in der Interaktion mit und ist für den anderen spürbar.</p>
<p><span id="more-497"></span></p>
<div class="wp-caption left" style="width: 210px"><img src="http://www.thework4u.de/uploads/pics/blog/kommunikation-handschlag.jpg" alt="Erfolgreich kommunizieren" width="200" height="134" /><p class="wp-caption-text">Erfolgreich kommunizieren<br />Bild: aboutpixel.de © Konstantin Gastmann</p></div>
<p>Um friedlich zu kommunizieren gehört auch, mich selbst nicht davon abhängig zu machen, dass der andere meinem Wunsch nachkommt. Sondern darauf zu vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat. Auch wenn ich nicht bekomme, was ich will.</p>
<p>Wie? Indem ich mich zuvor mit der Thematik mittels <a href="http://www.thework4u.de/de/the-work/was-ist-the-work-byron-katie/" title="The Work" target="_blank">The Work</a> of <a href="http://www.thework4u.de/de/byron-katie/" title="Byron Katie" target="_blank">Byron Katie</a> beschäftige. Dabei kann ich erkennen, dass es auch andere gute Wege gibt als den einzigen, den ich zuvor im Fokus hatte. Das macht mich unabhängig von <em>einer bestimmten</em> Lösung.</p>
<p>Und wenn ich gelassener und unabhängiger durchs Leben gehe, bin ich auch verträglicher für meine Mitmenschen. So haben wir alle etwas davon!</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/09/gelassen-und-erfolgreich-kommunizieren/" title="gelassen kommunizieren">gelassen kommunizieren</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Realität ist immer freundlicher als die Geschichte, die wir uns über sie erzählen</title>
		<link>http://www.thework4u.de/de/blog/2011/09/die-realitaet-ist-immer-freundlicher-als-die-geschichte-die-wir-uns-ueber-sie-erzaehlen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 07:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Zitat von Byron Katie sehe ich zwischen den Zeilen einer Geschichte von Jens-Uwe Martin &#8220;Gedankliche Vorbereitung kann helfen &#8211; Ein psychologisches Experiment&#8221; aus seinem Buch Schatzkiste für graue Tage. Er schreibt darüber, dass man Frauen vor ihrem Einkauf zur Hochbetriebszeit in einem Supermarkt angesprochen hatte. Eine Hälfte hatte man nur nach ihrem Einkaufszettel befragt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Zitat von <a href="http://www.thework4u.de/de/byron-katie/" title="Byron Katie" target="_blank">Byron Katie</a> sehe ich zwischen den Zeilen einer Geschichte von Jens-Uwe Martin &#8220;Gedankliche Vorbereitung kann helfen &#8211; Ein psychologisches Experiment&#8221; aus seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Schatzkiste-f%C3%BCr-graue-Tage-Gestalter/dp/386520371X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1316850026&amp;sr=8-1" title="Schatzkiste für graue Tage bei Amazon" target="_blank">Schatzkiste für graue Tage</a>.</p>
<p>Er schreibt darüber, dass man Frauen vor ihrem Einkauf zur Hochbetriebszeit in einem Supermarkt angesprochen hatte. Eine Hälfte hatte man nur nach ihrem Einkaufszettel befragt, die andere Hälfte danach, was sie im Supermarkt wohl erwarten würde. </p>
<p>Nach getanem Einkauf befragte man sie erneut. Die Frauen, die man zuvor nur auf ihren Einkaufszettel angesprochen hatte beklagten sich darüber, dass sehr viel los war und der Einkauf ein unangenehmes Erlebnis gewesen sei. Diejenigen, die man zuvor dazu angeregt hatte sich ein Bild über den Betrieb im Supermarkt zu machen, sagten, es sei gar nicht so schlimm gewesen wie sie erwartet hätten.</p>
<p>Alle hatten die gleiche Situation erlebt. Woher kommt also diese unterschiedliche Sichtweise? Folgende Vermutung liegt nahe:</p>
<p><span id="more-494"></span></p>
<p>Die Frauen, die sich vor dem Betreten des Supermarktes vergegenwärtigt hatten, was sie dort ihrer Meinung nach erwartet, dachten es würde sehr voll und damit sehr unangenehm werden. Der menschliche Verstand tendiert in solchen Situationen dazu, eine der unangenehmsten Situationen aus der Vergangenheit hervorzuholen und anzunehmen, dass es wieder so werden wird. Im Supermarkt waren sie schließlich in der Realität angekommen und verglichen das, was sie vorfanden, mit ihrer zuvor angenommenen unangenehmen Situation. Dabei schnitt die Realität besser ab, sie war freundlicher als ihre Geschichte darüber. </p>
<p>Die Frauen, die sich keine Gedanken darüber gemacht hatten, was sie wohl erwarten würde, hatten keine auf die kommende Situation gemünzte Erwartung. Sie verglichen die reale Situation im Supermarkt mit ihrer Wunschvorstellung, wie ein idealer Einkauf aussehen sollte. Und dabei schnitt dann das tatsächlich erlebte schlechter ab.</p>
<p>Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass das beweist, dass gedankliche Vorbereitung in jedem Fall hilft und für unseren Alltag als eine Art Patentrezept fungieren kann. </p>
<p>In dem Moment, wo ich mir eine kommende Situation als äußerst unangenehm ausmale und das auf mich zukommen sehe, bin ich belastet und fühle mich angespannt und unwohl. Wenn die Situation noch einige Zeit in der Zukunft liegt, kann das dazu führen, dass ich mir über längere Zeit hinweg meine &#8220;Horrorgeschichte&#8221; vor Augen führe und mir damit selbst Angst mache. </p>
<p>Dann begehe ich das Ereignis selbst unentspannt und erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich dabei nicht wohl fühle. Und sehr wahrscheinlich dauert das Ereignis selbst nicht so lang wie all die ganze Zeit zusammengenommen, die ich zuvor angesichts meiner unangenehmen Erwartung in Anspannung verbracht habe.</p>
<h4>Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/09/die-realitaet-ist-immer-freundlicher-als-die-geschichte-die-wir-uns-ueber-sie-erzaehlen/" title="die realität ist immer freundlicher">die realität ist immer freundlicher</a></li><li><a href="http://www.thework4u.de/de/blog/2011/09/die-realitaet-ist-immer-freundlicher-als-die-geschichte-die-wir-uns-ueber-sie-erzaehlen/" title="fühle mich angespannt und unwohl">fühle mich angespannt und unwohl</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glück kann man nicht kaufen</title>
		<link>http://www.thework4u.de/de/blog/2011/09/gluck-kann-man-nicht-kaufen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 07:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[The Work allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche und Bedürfnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld ist immer da. Gab es schon mal einen Moment, wo Sie überhaupt kein Geld hatten? Sagen Sie hin und wieder &#8220;ich habe kein Geld&#8221;? Ist das so? Ein Blick in Ihren Geldbeutel genügt, da ist Geld. Es mag nicht viel sein, aber es ist etwas drin. Also ist &#8220;ich habe kein Geld&#8221; nicht wahr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geld ist immer da. Gab es schon mal einen Moment, wo Sie überhaupt kein Geld hatten? Sagen Sie hin und wieder &#8220;ich habe kein Geld&#8221;? Ist das so? Ein Blick in Ihren Geldbeutel genügt, da ist Geld. Es mag nicht viel sein, aber es ist etwas drin. Also ist &#8220;ich habe kein Geld&#8221; nicht wahr. Es ist eine Lüge. Vielleicht meinen Sie eher &#8220;ich habe nicht genug Geld um mir XY&#8221; zu kaufen. Ein neues Auto, den neuen Plasma-Fernseher etc.. Aber Sie haben Geld. </p>
<p>Können Sie einen Moment finden, wo Sie überhaupt kein Geld hatten, nicht mal einen Cent? Vielleicht sagen Sie jetzt &#8220;als Kind&#8221;. Ist das wahr? Wenn Ihre Eltern Geld hatten, stimmt das, dass Sie überhapt keines hatten auch wenn Sie all Ihr Taschengeld ausgegeben hatten? Es gab Geld um Ihnen etwas zu essen zu kaufen, für ein Dach über dem Kopf usw.. Also hatten Sie auch da Geld, es stand Ihnen zur Verfügung. </p>
<p>Können Sie also einen Moment finden, wo Sie <em>kein Geld</em> hatten? (Warum) haben Sie also davor Angst?</p>
<p><span id="more-486"></span></p>
<p>Oder geht es nicht mehr darum, dass Sie sich nicht all die Dinge kaufen können, von denen Ihr Verstand Ihnen suggeriert, dass sie Sie glücklich machen werden? Das bedeutet, Sie glauben, nicht genug Geld zu haben, um sich Glück zu kaufen.</p>
<p>Macht ein neuer Plasma-Fernseher Ihr Leben wirklich besser? Macht er Sie <em>glücklich</em>? Oder ist es nicht vielmehr so, dass Sie kurz nach dem Sie ihn endlich haben, wieder ein neues Bedürfnis haben? Hat etwas, das Sie kaufen konnten, Sie schon jemals dauerhaft <em>glücklich</em> gemacht oder ist dieses Glück immer nur eine Momentaufnahme?</p>
<p>Nach meiner persönlichen Erfahrung ist diese Art von Glück ziemlich vergänglich. Der Alltag hat mich schnell wieder und mein Geist erfindet neue Wünsche. Und das ganze Spiel geht von vorne los.</p>
<p>Das heißt, ich kann mich mit dem Geld in meinem Geldbeutel zufrieden geben. Wenn mich die ganzen Konsumgegenstände nicht wirklich glücklich machen, kann ich mich auf meine Grundbedürfnisse konzentrieren, die ich mit dem Geld in meinem Geldbeutel bezahlen kann. Und alles ist gut.</p>
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