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	<title>The Work of Byron Katie in München</title>
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		<title>Warum Verdrängung nicht funktioniert</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 09:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im WDR wurde am 16.05.2013 in der Reihe "Menschen hautnah" eine Sendung ausgestrahlt, die mich tief berührt hat: "Wir Kriegskinder". Für alle, die sie verpasst haben, ist sie in der WDR Mediathek verfügbar. Darin geht es um die Frage, warum fast 70 Jahre nach Kriegsende bei den Betroffenen die Angst wieder hoch kommt.

Im Volksmund heißt es gerne "die Zeit heilt alle Wunden".Doch das ist mit Verdrängung der Geschehnisse von damals und ohne ihre Aufarbeitung nicht möglich.</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2013/05/warum-verdraengung-nicht-funktioniert/">Warum Verdrängung nicht funktioniert</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im WDR wurde am 16.05.2013 in der Reihe &#8220;Menschen hautnah&#8221; eine Sendung ausgestrahlt, die mich tief berührt hat: <a title="Wir Kriegskinder" href="http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/menschen_hautnah/videomenschenhautnahwirkriegskinder100.html" target="_blank">&#8220;Wir Kriegskinder&#8221;</a>. Für alle, die sie verpasst haben, ist sie in der <a title="Wir Kriegskinder" href="http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/menschen_hautnah/videomenschenhautnahwirkriegskinder100.html" target="_blank">WDR Mediathek</a> verfügbar. Darin geht es um die Frage, warum fast 70 Jahre nach Kriegsende bei den Betroffenen nach langer Zeit der Ruhe die Angst wieder hoch kommt.</p>
<p>Im Volksmund heißt es gerne &#8220;die Zeit heilt alle Wunden&#8221;. Doch das ist mit Verdrängung der Geschehnisse von damals und ohne ihre Aufarbeitung nicht möglich.<span id="more-6471"></span></p>
<p>Für den einen oder anderen mutet es vielleicht erstaunlich an, dass die beiden Kriegskinder Elfriede und Gerhard nach so langer Zeit erst jetzt von ihren Ängsten aus der Kriegszeit eingeholt werden. Warum passierte das nicht schon früher? Warum hatten die beiden mit ihren Ängsten aus dieser Zeit so lange Jahre nichts zu tun? Sie haben sie verdrängt.</p>
<p>Auf den ersten Blick sieht es damit so aus, als würde Verdrängung funktionieren. Die Ruhe der vielen Jahre, in denen die Angst aus dem Krieg offenbar keine Rolle spielte, ist jedoch trügerisch.</p>
<h3>Elfriede</h3>
<p>Elfriede wurde im Alter von 12 Jahren aus ihrer Heimat vertrieben. Ihre Mutter wurde lebensgefährlich verletzt, und konnte sich nicht um sie kümmern. Ihre ganze Jugend lang war Elfriede allein und hilflos. Sie hatte Angst-Attacken. Als sie heiratete, wurde es besser, sagt sie. Sie spricht selbst von Verdrängung ihrer Gedanken und sagt, das sei ihr eine Weile ganz gut gelungen. Doch dann kamen die Ängste schleichend wieder.</p>
<p>Offenbar hat sie durch ihren Ehemann subjektiv eine Linderung ihrer Hilflosigkeit erfahren. Es war wieder jemand da, der sich um sie kümmerte. Dennoch blieben die Bilder aus der Kriegszeit in ihr vollständig erhalten. Genauso wie ihre Bewertung, was diese Bilder bedeuten und ihre Ängste, was in dieser unfreundlichen Welt jederzeit an Ungemach über sie herein brechen könnte.</p>
<p>Das wird zu Beginn des Filmes deutlich, wo man sie heute alleine in ihrem Wohnzimmer sitzen sieht, während sie auf die Rückkehr ihres Ehemannes wartet. Elfriede kann schier nicht alleine sein. Sie horcht kontinuierlich auf unbekannte Geräusche, blickt ängstlich nach fremden Autos vor der Tür und rechnet ständig damit, dass etwas Schreckliches passieren wird.</p>
<p>Genau wie früher. Sie berichtet später im Film, dass sie bei ihrer blutenden Mutter war, und die Russen schon wieder kamen. Während sie heute alleine in ihrem Wohnzimmer sitzt, wird dieses frühere Erlebnis in ihr berührt und zu Tage gefördert. Sie wusste damals im Krieg nie, wer wann auf der Bildfläche erschien. Wann immer das passierte, bedeutete es ein schreckliches Erlebnis. Dieser Zusammenhang ist tief in ihr abgespeichert. Er lässt sich weder durch den Ablauf von Zeit aus ihren Gedanken eliminieren, noch kann eine andere Person ihr dieses Muster nehmen &#8211; auch nicht ihr Ehemann. Heute kommt es zum Vorschein, wenn sie alleine ist.</p>
<p>Ihren Ehemann trifft dabei übrigens keine Schuld. Ganz gleich wie liebevoll und fürsorglich er sich um sie kümmert, auf Elfriedes Gedanken kann er keinen Einfluss haben. Das kannst du leicht an dir selbst überprüfen: vielleicht fällt dir eine Situation aus deiner Kindheit ein, in der du Angst hattest. Hat es dir wirklich und dauerhaft geholfen, wenn ein Erwachsener dir gut zugeredet hat? Dass er versucht hat, dir seine Perspektive der Dinge zu vermitteln? Dass er sagte <em>&#8220;hab keine Angst&#8221;</em>? Nach meiner persönlichen Erfahrung war so etwas bestenfalls ein momentanes Pflaster auf meiner Wunde. In der nächsten ähnlichen Situation waren meine Ängste unverändert wieder da. Solange ich mir die Perspektive des Erwachsenen nicht zu eigen gemacht hatte, half sie mir nicht.</p>
<p>Dass Elfriede dennoch über einige Jahre hinweg kaum Ängste verspürt hat könnte daran liegen, dass sie dachte, ihr Ehemann könne sie vor schrecklichen Erlebnissen bewahren. Das ist pures Wunschdenken. Kein anderer Mensch kann mich vor allen denkbaren Gefahren auf dieser Welt schützen. Sobald das klar wird, ist die Tür für die Rückkehr meiner Ängste unfreiwillig geöffnet.</p>
<p>Dass Elfriede heute von ihren Ängsten eingeholt wird, wenn sie alleine in ihrem Wohnzimmer sitzt, mag auch insofern erstaunlich erscheinen, als ihr ja rational betrachtet in ihrem Wohnzimmer keine konkrete Gefahr droht. Doch das spielt keine Rolle. Ist ein gedankliches Muster wie <em>&#8220;es kann jederzeit jemand kommen, der mir etwas antun will&#8221;</em> verbunden mit dem Gefühl von Schutzlosigkeit durch die Abwesenheit des Ehemannes vorhanden, so wird es berührt. Der Verstand erinnert sich an damals und versucht, sich vor einer Wiederholung der Geschehnisse zu schützen. Er geht in Alarmbereitschaft um die Situation zu kontrollieren und die Anzeichen dieses Mal früh genug zu erkennen. So besteht vielleicht die Chance, etwas unternehmen zu können. Vielleicht zu fliehen, oder was auch immer geeignet erscheint.</p>
<p>Die Aufrechterhaltung solcher Muster dient also dazu, ähnliche Situationen künftig zu vermeiden. So wie wir ja in unseren Kindertagen auch abspeichern, wie weh es tut, auf eine heiße Herdplatte zu fassen. Der Mechanismus ist der gleiche. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass mir die Angst und Panik, die auftaucht, wenn ein mit einem Trauma verbundenes Muster heute berührt wird, eher nicht dienlich ist, die Situation heute bestmöglich zu meistern. Wenn ich in Angst und Panik bin, kann ich persönlich nicht klar denken und bin demnach kaum in der Lage, effektiv zu handeln. Stehe ich heute jedoch vor einem Herd, bin ich innerlich in Ruhe und es ist völlig klar, was (nicht) zu tun ist.</p>
<p>Vergangene Situationen für eine mögliche spätere Verwendung abzuspeichern, ist also ein eigentlich sinnvoller Schutzmechanismus. Im Alltag ist er dienlich, wie beispielsweise beim Überqueren einer Straße oder in der Küche vor dem Herd. Im Falle eines Traumas ist er jedoch durch die begleitende Angst und Panik kaum nutzbar.</p>
<h3>Gerhard</h3>
<p>Gerhard leidet insbesondere darunter, dass sein Vater seinerzeit im Krieg auf mysteriöse Art und Weise ohne jeglichen Hinweis verschwunden ist. Niemand wusste etwas darüber. Auch Gerhard hat Probleme damit, allein zu sein und sagt, er wollte nie mehr an die damaligen Dinge denken. Dieser Versuch der Verdrängung hat auch in seinem Fall langfristig nicht funktioniert. Nach einer liebevollen Bemerkung seiner bereits lange erwachsenen Kinder, die für ihn wohl das Verschwinden seines Vaters berührt haben muss <em>(&#8220;Papa, wie gut, dass wir dich noch haben&#8221;</em>), kamen Bilder aus dem Krieg, verbunden mit Angst und Panik wieder hoch. Er konnte es nicht verhindern.</p>
<h3>Die Zeit heilt nicht alle Wunden &#8211; nur Aufarbeitung hilft</h3>
<p>In beiden Fällen zeigt der Film, wie eine Aufarbeitung der Geschehnisse dazu geführt hat, dass Elfriede und Gerhard heute wesentlich weniger Angst haben und ein ruhigeres und gelasseneres Leben führen können. All die vielen Jahre, in denen sie versucht haben, die Geschehnisse zu verdrängen, haben nicht zu diesem Ergebnis geführt. Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Das vermag nur das Verarbeiten von schmerzhaften Dingen zu leisten. Dazu kann man jede Art von Prozess oder Therapie verwenden, die passend erscheint. Auch <a title="The Work of Byron Katie" href="http://www.thework4u.de/the-work-of-byron-katie/">The Work of Byron Katie</a> ist geeignet. Byron Katie selbst hat dies mit ihrer Arbeit mit Vietnam Veteranen bewiesen.</p>
<h3>Das Positive an der Verdrängung von Gedanken</h3>
<p>Trotzdem Verdrängung zumindest langfristig nicht funktioniert, kann sie ihren Sinn haben. Vermutlich wäre es zu einem früheren Zeitpunkt für Elfriede und Gerhard zu schmerzhaft gewesen, sich mit den Gedanken und Bildern aus der Kriegszeit zu konfrontieren.</p>
<p>Das habe ich auch auf einer Israel-Reise Anfang 2012 erlebt, als ich in Jerusalem auf einem Workshop zur Aufarbeitung des Holocausts mittels<a title="The Work of Byron Katie" href="http://www.thework4u.de/the-work-of-byron-katie/"> The Work of Byron Katie</a> war. Einige Israelis berichteten, dass ihre Eltern jahrzehntelang kein Wort über ihre Erlebnisse im zweiten Weltkrieg verloren hatten. Erst in allerjüngster Zeit hatten sie begonnen, darüber zu sprechen.</p>
<p>Um ein altes schmerzhaftes Thema aufzuarbeiten, muss ich mich nochmals damit befassen und die alten Situationen nochmal durchleben. Vielleicht das allerletzte Mal, und es bleibt mir nicht erspart. Wenn das Thema dabei so schmerzhaft ist, dass ich das nicht aushalte, so ist es wohl noch nicht an der Zeit. Dann bleibt nur die Verdrängung. Dennoch ist das damit verbundene Muster in mir und ich habe keine andere Wahl, als es unbewusst auszuagieren. Verdrängung ist also nur ein Hilfskonstrukt auf Zeit und führt nicht zu Frieden.</p>
<p>Nach meiner persönlichen Erfahrung ist es nicht möglich, zu entscheiden, dass ich bestimmte Gedanken nicht mehr denken möchte. Je mehr ich versuche, einen Gedanken nicht mehr zu denken, desto hartnäckiger kommt er immer wieder in mein Bewusstsein.</p>
<p>Indem es aufkommt, zeigt es mir an, dass nun seine Aufarbeitung, seine Heilung ansteht. Genau so war es bei Elfriede und Gerhard. Nach Jahrzehnten zeigten sich die schmerzhaften Themen aus dem Krieg. Die beiden haben diese Chance genutzt und Heilung durch Aufarbeitung erfahren.</p>
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		<title>myMONK.de &#8211; ein Portal rund um persönliches Wachstum</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 18:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[The Work of Byron Katie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das stimmt nicht ganz. Genau genommen ist das zu kurz g [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/11/mymonk-de-ein-portal-rund-um-persoenliches-wachstum/">myMONK.de &#8211; ein Portal rund um persönliches Wachstum</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt nicht ganz. Genau genommen ist das zu kurz gegriffen, denn <a title="www.mymonk.de" href="http://www.mymonk.de/" target="_blank">myMONK.de</a> bietet wesentlich mehr. Dort finden sich jede Menge interessante Inhalte zu den Themen Selbstverwirklichung, Innere Ruhe und Wachstum, Stress und Krisen und einiges mehr. Dargeboten in Textform sowie als Videomaterial. Zudem gibt es Tests und jede Menge Links von Anlaufstellen für verschiedenste Angebote aus dem gesamten Themenbereich. myMONK.de lädt zum schmökern ein!</p>
<p>Vor wenigen Tagen ist dort ein Interview mit mir erschienen: &#8220;Die Seele von Schmerz befreien mit 4 einfachen Fragen – Interview mit Christina Syndikus&#8221; &#8211; <a title="Interview jetzt lesen!" href="http://www.mymonk.de/die-seele-von-schmerz-befreien-mit-4-einfachen-fragen-interview-mit-christina-syndikus/" target="_blank">jetzt lesen!</a></p>
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		<title>Heile dich selbst &#8211; der erste Trailer</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 07:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Demnächst im Kino und auf DVD: Wolfgang T. Müllers neue [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/08/heile-dich-selbst-der-erste-trailer/">Heile dich selbst &#8211; der erste Trailer</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Demnächst im Kino und auf DVD: Wolfgang T. Müllers neuer Film <a title="Heile dich selbst bei Amazon kaufen" href="http://amzn.to/OiBHbi" target="_blank">&#8220;Heile dich selbst&#8221;</a>, in dem auch The Work of Byron Katie vorkommen wird. Diesen Part durfte ich dankenswerterweise übernehmen. In dem Trailer bin ich auch in einer ganz kurzen Einstellung zu sehen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UFslryLdS0o">http://www.youtube.com/watch?v=UFslryLdS0o</a></p>
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		<title>Heirate dich selbst</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 07:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wünsche und Bedürfnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im web.de Magazin ist ein interessanter Artikel erschie [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/08/heirate-dich-selbst/">Heirate dich selbst</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im web.de Magazin ist ein interessanter Artikel erschienen: <a title="&quot;Selbstheirat&quot; - der neue Trend?" href="http://web.de/magazine/lifestyle/liebe/15115094-selbstheirat-trend.html" target="_blank">&#8220;Selbstheirat&#8221; &#8211; der neue Trend?</a> Die Botschaft, die dahinter steht, gefällt mir außerordentlich gut: ein Zeichen nach außen zu setzen, dass man sich selbst so liebt und akzeptiert wie man ist.</p>
<p>Woran erkenne ich nun, ob ich mich selbst so liebe und akzeptiere wie ich bin?</p>
<p>Ich kann verschiedene Dinge für mich prüfen:</p>
<p>Kritisiere ich mich gerade für etwas? Gehen gerade Gedanken durch meinen Kopf, die sich gegen mich selbst richten? Beispielsweise <em>&#8220;ich hätte es wissen müssen&#8221;</em>, <em>&#8220;ich bin zu dick&#8221;</em>, <em>&#8220;ich sehe so alt aus&#8221;</em>, <em>&#8220;ich sollte schon weiter sein&#8221;</em> etc.. In so einem Moment bin ich davon weit entfernt.</p>
<p><span id="more-603"></span></p>
<p>Handle ich gerade gegen meine Wünsche und Bedürfnisse? Hier geht es nicht darum, als Egoist durch die Welt zu gehen, sondern vielmehr etwas, das sich in mir gerade absolut nicht richtig anfühlt, nicht zu tun. Beispielsweise wenn mir die Nachbarin im Treppenhaus in aller epischer Breite den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft erzählt und ich keinerlei Interesse an dieser Art von Informationen habe. Wenn ich mich in so einem Fall dabei ertappe, zu hoffen, sie möge ihren Vortrag baldmöglichst beenden. Wenn ich nur aus der Angst heraus bei ihr stehen bleibe, sie werde bei anderen über mich herziehen, wenn ich ihr nicht bis zum Ende zuhöre. In so einem Moment bin ich ebenfalls meilenweit davon entfernt.</p>
<p>Sehne ich mich gerade nach einem anderen Menschen, um meinen Tag lebenswerter zu machen oder eine Leere auszufüllen? Das kann eine gute Freundin genauso wie ein Beziehungspartner sein. In dem Moment, wo ich glaube, einen anderen Menschen für mein Glück zu brauchen, versuche ich etwas, das in mir fehlt, mit einem anderen Menschen zu kompensieren. Genau genommen <em>benutze</em> ich einen anderen Menschen für mein Glück. Auch hier bin ich sehr weit davon entfernt.</p>
<p>Letztlich gibt es noch viel mehr Dinge, bei denen von Selbstliebe und Selbstakzeptanz keine Rede sein kann. Wenn ich in mich hineinhorche, kann ich sie ganz einfach daran erkennen, dass sich das, was ich gerade denke oder tue in meinem Herzen nicht richtig anfühlt. Es gibt also einen ganz einfache Möglichkeit, das festzustellen.</p>
<p>Sobald ich so etwas entdeckt habe, kann ich es bearbeiten. Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit, dass meine Bedürftigkeit beim nächsten Mal, wo eine ähnliche Situation auftritt, geringer sein wird oder womöglich sogar ganz weg ist.</p>
<p>Nach meiner Erfahrung ist weder Selbstliebe und -akzeptanz noch deren Fehlen ein Dauerzustand. Es wechselt sich ab. Ich stelle für mich persönlich fest, dass die Phasen mit Selbstliebe und -akzeptanz immer öfter vorkommen und immer länger werden. Das sind die Momente, in denen es mir wirklich gut geht und ich nichts und niemanden außerhalb von mir brauche. Mit anderen Worten: es sind die Momente, in denen ich richtig glücklich bin.</p>
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		<title>Oft sind die Dinge anders, als sie scheinen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 15:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem es bei Filmaufnahmen vermieden werden soll, das [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/07/oft-sind-die-dinge-anders-als-sie-scheinen/">Oft sind die Dinge anders, als sie scheinen</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es bei Filmaufnahmen vermieden werden soll, dass die gefilmten Personen vor der Kamera im Gesicht glänzen wie eine Speckschwarte, werden sie gepudert. Wenn es im Studio recht heiß ist, und man unter den Scheinwerfern schwitzt, dann wird mehrfach nachgepudert. So ging es auch mir bei den Film-Dreharbeiten zu <a title="Heile dich selbst bei Amazon kaufen" href="http://amzn.to/OiBHbi" target="_blank">&#8220;Heile dich selbst&#8221;</a> am vergangenen Samstag.</p>
<p>
<a href="http://www.thework4u.de/wp-content/gallery/film-dreharbeiten-heile-dich-selbst/201206_03_dreharbeiten-heile-dich-selbst.jpg" title="Damit die Gesichter nicht glänzen..." rel="lightbox[singlepic4]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.thework4u.de/wp-content/gallery/cache/4__320x240_201206_03_dreharbeiten-heile-dich-selbst.jpg" alt="Damit die Gesichter nicht glänzen..." title="Damit die Gesichter nicht glänzen..." />
</a>
Nachdem alles beendet war, saß ich also mit meinem dick gepuderten Gesicht in Salzburg am Bahnhof und wartete auf meinen Zug. Dabei musste ich schmunzeln.</p>
<p>Ich benutze sonst keinerlei Make-Up. Wenn ich Frauen mit einem dick gepuderten Gesicht in der Öffentlichkeit sehe, habe ich eine Menge Urteile und Rückschlüsse darüber. Beispielsweise dass sie es (anders als ich) schön finden oder besonders viel Wert auf Äußerlichkeiten legen.</p>
<p>Und nun saß ich selbst so in der Öffentlichkeit, und es hatte nichts mit dem zu tun, was ich geschminkten Frauen üblicherweise so unterstelle. Wer weiß, wie viele von denen vielleicht gerade fotografiert wurden oder von Film-Dreharbeiten kamen. So wie ich an diesem Tag.</p>
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		<title>Film-Dreharbeiten zu &#8220;Heile dich selbst&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 14:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>An zwei Wochenenden im gerade vergangenen Juni 2012 dur [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/07/film-dreharbeiten-zu-heile-dich-selbst/">Film-Dreharbeiten zu &#8220;Heile dich selbst&#8221;</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An zwei Wochenenden im gerade vergangenen Juni 2012 durfte ich bei Wolfgang T. Müllers neuem Film <a title="Heile dich selbst bei Amazon kaufen" href="http://amzn.to/OiBHbi" target="_blank">&#8220;Heile dich selbst&#8221;</a> mitwirken. Nach seinem ersten, sehr erfolgreichen Dokumentar-Film <a title="Die Heiler bei Amazon kaufen" href="http://amzn.to/OiCoS2" target="_blank">&#8220;Die Heiler&#8221;</a> bringt er voraussichtlich im November 2012 diesen zweiten Teil heraus.</p>
<p>Darin werden die besten und erfolgreichsten Selbstheilungsmethoden vorgestellt. Ich bin darin mit The Work of Byron Katie vertreten.</p>
<p>Hier ein paar Impressionen von meinem Filmdreh-Interview.</p>

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								<img title="Der Ort des Geschehens im Heilzentrum Salzburg" alt="Der Ort des Geschehens im Heilzentrum Salzburg" src="http://www.thework4u.de/wp-content/gallery/film-dreharbeiten-heile-dich-selbst/thumbs/thumbs_201206_01_dreharbeiten-heile-dich-selbst_0.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
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<p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/07/film-dreharbeiten-zu-heile-dich-selbst/">Film-Dreharbeiten zu &#8220;Heile dich selbst&#8221;</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Arroganztraining für Frauen&#8221; als Erfolgsrezept im Beruf?</title>
		<link>http://www.thework4u.de/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 19:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Heute ist ein interessanter Artikel in der Online-Ausga [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/">&#8220;Arroganztraining für Frauen&#8221; als Erfolgsrezept im Beruf?</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist ein interessanter Artikel in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung erschienen: <a title="SZ-Artikel Arroganztraining für Frauen" href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arroganztraining-fuer-frauen-schluss-mit-freundlich-1.1343361" target="_blank">Schluss mit freundlich &#8211; Arroganztraining für Frauen</a>.</p>
<p>Frauen in Führungspositionen würden ihr Revier nicht verteidigen. Daraus entstünden eine Menge Probleme. Ein Coach bietet &#8220;Arroganztrainings&#8221; an, die Abhilfe schaffen sollen. Der Artikel ist ein Interview mit dem Coach.</p>
<p>Kann Arroganz als Erfolgsrezept im Beruf <em>wirklich</em> funktionieren?</p>
<p><strong>Den Mitarbeiter so lange hinausschicken, bis er seine Lektion gelernt hat</strong></p>
<p>Der Coach skizziert als erstes eine Situation, wo ein Mitarbeiter das Büro seiner Chefin betritt, ohne von ihr herein gebeten worden zu sein, sich ohne Aufforderung setzt und Papiere auf ihrem Tisch ausbreitet. Er habe damit fremdes Terrain erobert, was ihm besonders viel Selbstvertrauen gebe.</p>
<p>Und? Ich kann das Problem dabei nicht erkennen, wenn die Chefin ebenso selbstbewusst ist und damit eine natürliche Autorität hat.</p>
<p>Als Lösungsvorschlag rät er der Chefin, den Mitarbeiter gleich wieder hinaus zu schicken und dieses Vorgehen so oft zu wiederholen, bis der Mitarbeiter seine Lektion gelernt hat. Mit anderen Worten: sie soll ihn solange wie einen dummen Schuljungen behandeln, bis er pariert? Mit kleinen Kindern geht man auch so um, und da finde ich es keinen Deut besser als hier.</p>
<p><span id="more-570"></span></p>
<p>Bei so einem Vorgehen sendet man die Botschaften</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Um von mir akzeptiert zu werden, musst du anders sein&#8221;</em> (und um mir zu demonstrieren, dass du meine Erwartungshaltung triffst, musst du mir im Zweifel eine Show vorspielen, d.h. unehrlich zu mir sein)</li>
<li><em>&#8220;Du hast etwas Verbotenes getan&#8221; </em>(auch wenn du das eigentlich nicht wissen kannst, weil ich dir bisher noch nicht gesagt habe, dass das verboten ist)</li>
<li><em>&#8220;Deswegen bestrafe ich dich jetzt&#8221;</em> (indem ich dich wieder raus schicke)</li>
<li><em>&#8220;Wage ja nicht, sowas noch mal zu machen&#8221; </em>(jetzt versuche ich, dir Angst zu machen, um dich unter meine Kontrolle zu bringen)</li>
<li><em>&#8220;Ich bestrafe dich solange, bis du tust was ich sage&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wenn du nicht tust, was ich sage, dann passiert was!!!&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Auch wenn diese Dinge so natürlich nicht ausgesprochen werden, so sind sie doch das, was sich dahinter verbirgt. Die innere Haltung des Senders, also der Chefin, ist dabei nicht friedlich. Sie ist angst-motiviert und erzeugt auch keinen Frieden auf der Gegenseite.</p>
<p>Was soll hier erreicht werden? Ein letztlich friedliches Betriebsklima mit zufriedenen Mitarbeitern? Oder ein Klima der Angst, wo die Mitarbeiter nur deswegen etwas tun, weil sie sonst mit Repressalien rechnen müssen? Also eine nicht friedliche Haltung der Chefin gegenüber dem Mitarbeiter um die Zusammenarbeit auf eine solide Basis zu stellen?</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es wesentlich zielführender, wenn die Chefin ihrem Mitarbeiter klar und bestimmt mitteilt, welches Verhalten Sie nicht schätzt. Das kann nur funktionieren, wenn es sich für sie authentisch anfühlt. Dann kommt es mit natürlicher Autorität heraus und hat die größten Chancen, auf der anderen Seite ohne Ablehnung tatsächlich gehört und auch eingehalten zu werden.</p>
<p>Anderenfalls ist das Verhalten der Chefin unehrlich und angst-motiviert. Und diese Information schwingt in der ganzen Situation mit. Das könnte der Grund sein, warum der Mitarbeiter es das nächste Mal wieder so probiert, weil er ihre aufgesetzte &#8220;Arroganz&#8221; nicht wirklich ernst genommen hat.</p>
<p><strong>Wird eine unsympathische Chefin besser akzeptiert?</strong></p>
<p>Der Coach stellt das Ansinnen von Frauen, als sympathische Chefin gesehen zu werden, als &#8220;Missverständnis&#8221; dar. Er empfiehlt &#8220;diese Art von Kommunikation&#8221; (gemeint ist vermutlich die bei ihm zu erlernende künstliche Arroganz) wie eine Fremdsprache zu nutzen, um sich als Führungskraft besser akzeptiert zu fühlen.</p>
<p>Mit anderen Worten: seiner Meinung nach gibt es ein Patentrezept für <em>alle</em> Mitarbeiter (!), die die Chefin nicht akzeptieren. Es lautet: <em>&#8220;Wenn ich dir gegenüber arrogant bin, dann akzeptierst du mich&#8221;</em>.</p>
<p>Wirklich?</p>
<p>Wenn ich arrogant bin, dann tue ich das, um zu verschleiern, wer ich in diesem Moment wirklich bin. Nämlich das kleine verängstigte Kind, das sich nicht anders zu helfen weiß, um nicht unter zu gehen. Also baue ich die Fassade &#8220;Arroganz&#8221; auf, in der Hoffnung, dass mein Gegenüber sie mir abkauft.</p>
<p>Ist das selbstbewusstes Handeln? Nein. Auch hier ist es angst-motiviert. Ich gebe etwas vor, das nicht ist. Das heißt, es ist zudem <em>unehrlich</em>. Dabei schwingt ständig die Angst mit, entdeckt zu werden. Ganz schön anstrengend!</p>
<p>Wenn eine Chefin hingegen von innen heraus selbstbewusst und damit authentisch ist, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass sie auch akzeptiert wird. Dazu muss sie sich nicht verstellen, sie muss keine &#8220;Fremdsprache&#8221; sprechen.</p>
<p>Eine Fremdsprache ist auch nicht natürlich und erfordert wesentlich mehr Konzentration als das, was natürlich aus mir heraus kommt. Genauso verhält es sich mit aufgesetzter Arroganz.</p>
<p><strong>Auf anzügliche Bemerkungen mit einem Rückschlag reagieren</strong></p>
<p>Der Coach lobt eine Abteilungsleiterin, die in einem Meeting auf eine anzügliche Bemerkung eines Mitarbeiters mit einem abwertenden Kommentar auf der persönlichen Ebene reagierte. Danach habe die Frau keine Probleme mehr mit ihren Kollegen gehabt.</p>
<p>Oberflächlich betrachtet mag dieser abwertende Kommentar den gewünschten Effekt gehabt haben. Aber fördert sowas tatsächlich die Zusammenarbeit? Und was gibt es für Alternativen?</p>
<p>Sehen wir uns das ganze näher an. Was ist hier passiert?</p>
<p>Ein Mitarbeiter macht eine anzügliche Bemerkung. Sein Ziel: die Anerkennung der anderen Herren im Raum, er möchte als toller Typ da stehen. Die Abteilungsleiterin antwortet abwertend in der Runde, es entsteht Gelächter. Sie hat also seinen Plan kaputt gemacht, sich die Anerkennung der anderen zu verschaffen.</p>
<p>Er wird sich nun alles andere als wohl fühlen, und ihr die Verantwortung dafür geben. Das heißt, auf einer unbewussten Ebene ist er jetzt <em>ihr Opfer</em>. Dazu gibt es ein passendes Zitat von Byron Katie:</p>
<blockquote><p>&#8220;Opfer sind gewalttätige Menschen&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Mitarbeiter zu einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit bereit ist? Oder wird er nicht vielmehr auf eine passende Gelegenheit warten, um ihr diese &#8220;Schmach&#8221; zurück zu zahlen? Sich zu rächen? Falls nötig mit versteckten Waffen, damit die nächsten Repressalien sich nicht wieder gegen ihn richten?</p>
<p>Das ganze hat noch weiter reichende Auswirkungen, und zwar auf die restlichen Anwesenden. Es sendet allen gleichermaßen die Botschaften:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Wer es wagt, mir an den Karren zu fahren, wird öffentlich bestraft&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Dabei ist mir jedes Mittel recht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich nehme auf deine Interessen keine Rücksicht, sondern gehe mit ganzer Härte gegen dich vor&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wie du dich dabei fühlst, ist mir egal&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Es geht mir nur um mich&#8221;<br />
</em></li>
<li><em>&#8220;Ich kenne keine Gnade&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wer von euch will der nächste sein?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Und ich habe noch mehr in Petto, falls nötig&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Die Haltung dahinter ist nicht friedlich, und wird auf der anderen Seite sicher keinen Frieden hervorrufen. Wer Sturm sät, wird Sturm ernten!</p>
<p>So etwas erzeugt ebenfalls ein Klima von Unsicherheit und Angst. Wie offen werden diese Mitarbeiter wohl sein, konstruktiv mit der Abteilungsleiterin zusammen zu arbeiten?</p>
<p>Tatsächlich müssen sie in jedem Moment ihres künftigen Arbeitslebens mit einem Angriff der Abteilungsleiterin rechnen. Schließlich wissen sie ja nicht, bei was sie sich das nächste Mal auf den Schlips getreten fühlt, um wieder zum Gegenschlag auszuholen. Das heißt, sie müssen künftig <em>ständig</em> auf der Hut sein, um keine Provokation auszulösen. Ganz schön anstrengend.</p>
<p>Was kann die Abteilungsleiterin also statt einem abwertenden Kommentar auf der persönlichen Ebene tun? Nun, sie kann mit Souveränität und Selbstbewusstheit auftreten und sein &#8220;Angebot&#8221; bestimmt und sachlich ablehnen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Coach sagt, dass Frauen ein anderes Kommunikationsverhalten haben als Männer. Es mag sein, dass das beim überwiegenden Teil der Frauen so ist. Dass sie insgesamt gesehen weniger hierarchisch denken. Aus meiner Sicht stellt das im Berufsleben jedoch nicht <em>per se</em> einen Nachteil dar.</p>
<p>Die Frage ist vielmehr: was hindert viele Frauen, in einer Situation selbstbewusst aufzutreten und ihre Grenzen abzustecken? Was hindert sie, für ihre Interessen einzutreten und mit Bestimmtheit und Nachdruck, jedoch ohne Negativität, gewisse Dinge einzufordern? Wovor haben sie Angst? Was ist in ihrer Welt das Schlimmste, das passieren kann, wenn sie für ihre Interessen einstehen?</p>
<p><em>Das</em> ist es, was es zu erforschen gilt. Nach meiner Erfahrung sind es meist Ängste vor Konsequenzen oder ein wackeliges Selbstbild bzw. der Eindruck nicht gut genug zu sein. Dafür sind gewisse Denkmuster verantwortlich, von denen viele aus der frühesten Kindheit stammen. Diese gilt es zu erkennen und zu transformieren. Beispielsweise mit <a title="The Work of Byron Katie" href="http://www.thework4u.de/de/the-work/" target="_blank">The Work of Byron Katie</a>.</p>
<p>Nur dann besteht die Möglichkeit, authentisch und mit natürlichem Selbstbewusstsein aufzutreten. Der Rest ergibt sich von selbst.</p>
<p>Ein &#8220;Arroganztraining&#8221; dagegen ist wie eine dicke Schicht Make-Up auf der eigenen Unsicherheit und funktioniert bestenfalls an der Oberfläche. Siehe oben.</p>
<p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/04/arroganztraining-fuer-frauen-als-erfolgsrezept-im-beruf/">&#8220;Arroganztraining für Frauen&#8221; als Erfolgsrezept im Beruf?</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die einzige Person, die mich verletzen kann, bin ich</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 14:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand etwas unfreundliches zu mir sagt oder mich kritisiert, kann es sein, dass ich mich verletzt fühle. Ist das nicht ein Beweis dafür, dass der andere, der die Worte ausgesprochen hat, diese Verletzung bei mir ausgelöst hat? Nein. Von diesem Mythos bin ich inzwischen frei.</p>
<p>Kann nicht sein, sagst du? <em>Natürlich</em> war es der andere, ist doch sonnenklar, sagst du?</p>
<p>Sehen wir uns das ganze mal genauer an. Nehmen wir an, eine Freundin sagt zu mir <em>&#8220;blöde Kuh!&#8221;</em> und ich fühle eine Verletzung. Nun, wie kommt es dazu?</p>
<p>In dem Moment, wo ich diese beiden Worte höre, entsteht in meinem Verstand sofort eine Interpretation, was das bedeutet. Das ganze läuft unbewusst ab und dauert nur Sekunden-Bruchteile. Meine Interpretation lautet etwa so:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Sie mag mich nicht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie respektiert mich nicht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie lehnt mich ab&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Sie sieht auf mich herab&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich habe einen Fehler gemacht&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Ich werde das nie wieder ausbügeln können&#8221;</em></li>
<li>etc.</li>
</ul>
<p><span id="more-561"></span></p>
<p><em>Das</em> ist es, was mir weh tut.<em></em> <em>Meine Rückschlüsse</em> sind es, was mich verletzt. Nicht die beiden Worte <em>&#8220;Blöde Kuh!&#8221;</em>. Und in wessen Kopf sind diese Rückschlüsse entstanden? In meinem. Hat meine Freundin etwa gesagt <em>&#8220;Du bist eine blöde Kuh, und ab jetzt mag ich dich nicht mehr, respektiere dich nicht mehr&#8230;&#8221;</em>? Nein. <em>Ich</em> bin diejenige, die diese Dinge miteinander in Verbindung gebracht hat.</p>
<p>Das bedeutet, <em>ich</em> habe <em>mich</em> verletzt! Mit den Rückschlüssen, die ich gezogen habe. Wenn ich das in dem Moment nicht tue, entsteht auch keine Verletzung. Dann kann meine Freundin sich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, sie bekommt keine Verletzung hin. Selbst wenn das ihre Absicht ist. Ohne meine schmerzvolle Interpretation der Situation ist das unmöglich.</p>
<p>Mit anderen Worten: die Worte &#8220;Blöde Kuh&#8221; alleine sind völlig harmlos. Ich bin sicher, dass du das auch schon erlebt hast. Beispielsweise, wenn jemand so etwas &#8220;im Spaß&#8221; sagt. Bist du dann verletzt? Wahrscheinlich nicht, denn du ziehst keine schmerzvollen Rückschlüsse. Und doch sind diese Worte gefallen.</p>
<p>Oder nehmen wir an, du bist gerade mit etwas so beschäftigt, dass deine ganze Aufmerksamkeit gebunden ist. Jemand neben dir sagt &#8220;Blöde Kuh&#8221;, und es dringt nicht bewusst zu dir vor. Bist du verletzt? Nein! Die Worte waren zwar laut genug, um in deinem Gehörgang anzukommen. Weil du dem jedoch keine Aufmerksamkeit geschenkt hast, hast du keine schmerzvollen Interpretationen. Auch hier sind die Worte in deiner Gegenwart hörbar gefallen und haben keinen Schaden angerichtet.</p>
<p>Wie reagierst du jedoch, wenn du <em>glaubst</em>, der andere hat deine Verletzung ausgelöst? Vermutlich so ähnlich wie ich: ich motze zurück, verteidige oder rechtfertige mich oder ziehe mich wahlweise in mein Schneckenhaus zurück. Das ist sicher nicht sehr förderlich für meine Beziehung zu meinen Mitmenschen.</p>
<p>Tatsächlich verletze ich mich mit meinen schmerzvollen Interpretationen der Situation, und gebe die ganze Verantwortung dafür meinem Gegenüber. Und dann verhalte ich mich entsprechend und wundere mich, dass die Beziehungen in meinem Leben nicht besser funktionieren.</p>
<p>Das muss jedoch nicht sein! Seitdem ich erkannt habe, dass nur <em>ich mich</em> verletzen kann, kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen. Seitdem bin ich nicht mehr das ängstliche Kind, das von den Blitzschlägen anderer getroffen werden kann. Und das ist sehr befreiend!</p>
<p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/04/die-einzige-person-die-mich-verletzen-kann-bin-ich/">Die einzige Person, die mich verletzen kann, bin ich</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was ist das Problem dabei, angestarrt zu werden?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 17:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Neulich stand ich auf meinem Balkon und sah gedankenver [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2012/04/was-ist-das-problem-dabei-angestarrt-zu-werden/">Was ist das Problem dabei, angestarrt zu werden?</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich stand ich auf meinem Balkon und sah gedankenverloren auf die Straße hinaus. Bis eine ältere Dame mit einem Kind an der Hand vorbei ging. Das Kind blickte längere Zeit in meine Richtung, und drehte sogar den Kopf, um mich so lange sehen zu können, bis die beiden außer Sichtweite waren.</p>
<p>Früher hätte mich das verunsichert. Ich hätte mich angestarrt und abgewertet gefühlt. Ich hätte mich gefragt, wieso das Kind das macht und angenommen, dass mit mir etwas nicht stimmt. Dass ich irgendwie komisch aussehe, oder schlimmer noch: dass irgendetwas los ist, das mir nicht bewusst ist. Und das zur Ablehnung führt. Nicht auszudenken!</p>
<p>Dieses Mal war es anders. Ich nahm die Realität in diesem Moment wahr: ein Kind blickt während der ganzen Zeit, die es dauert, an meinem Balkon vorbei zu gehen, in meine Richtung. Das ist alles. Der Rest ist meine Interpretation.</p>
<p><span id="more-549"></span></p>
<p>Mir fällt auf, dass ich noch nicht mal weiß, ob es mich ansieht oder etwas anderes in meiner Nähe. Beispielsweise den Strauch direkt vor meinem Balkon. Oder den ausgestopften Adler, den mein Nachbar auf seinem Balkon direkt an der Mauer zu meinem platziert hat. Früher hätte ich dem Kind sofort unterstellt, dass es <em>mich</em> ansieht. Tatsächlich weiß ich das jedoch nicht.</p>
<p>Ich hätte gedacht, dass es mich <em>anstarrt</em>, und unhöflich ist. Dabei hätte ich gar nicht gemerkt, dass <em>ich</em> diejenige bin, die der Szene diese Namen gibt. Aus meiner Version der Geschehnisse wären dann weitere Dinge gefolgt: es muss was mit mir zu tun haben. Irgendwas an mir ist komisch. Und so weiter.</p>
<p>Die Realität ist und bleibt jedoch: ein Kind läuft vorbei und sieht in meine Richtung. Punkt.</p>
<p>Wer macht mir hier also das Leben schwer, und verunsichert mich? Ich selbst! Durch die Namen, die ich der Situation gebe und die Rückschlüsse und Interpretationen, die ich daraus ziehe. Das Kind hat damit nichts zu tun.</p>
<p>So entstehen Unsicherheiten, Geschichten und Missverständnisse.</p>
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		<title>Der Weihnachtsbaum als Vorbild für inneren Frieden</title>
		<link>http://www.thework4u.de/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Syndikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie wirst du deinen Weihnachtsbaum dieses Jahr dekorier [...]</p><p>The post <a href="http://www.thework4u.de/2011/12/der-weihnachtsbaum-als-vorbild-fuer-inneren-frieden/">Der Weihnachtsbaum als Vorbild für inneren Frieden</a> appeared first on <a href="http://www.thework4u.de">The Work of Byron Katie in München</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wirst du deinen Weihnachtsbaum dieses Jahr dekorieren? Wie im letzten Jahr, oder anders? Gibt es in deiner Familie Diskussionen und Unstimmigkeiten darüber?</p>
<p>Der einzige, der sicher kein Problem damit hat, wie er aussieht, ist der Baum selbst. Geduldig wartet er darauf aufgestellt und behängt zu werden. Er ist zu jedem Zeitpunkt voll und ganz zufrieden mit sich und der Welt. Er ist glücklich, wo auch immer er steht. Er wünscht sich nicht goldene statt roter Kugeln, er beklagt sich nicht, das Lametta sei so schwer zu tragen oder die Klammern der Kerzen würden ihn so zwicken.</p>
<p><span id="more-541"></span></p>
<p>Er ist nicht verletzt oder beleidigt, wenn ihm nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn er nicht genug bewundert wird. Es kümmert ihn nicht, ob die Menschen in seiner Gegenwart zu Weihnachten streiten oder harmonisch miteinander umgehen. Er macht sich keine Gedanken darüber, ob eine Krippe unter ihm steht, wie groß diese ist, und ob sie links oder rechts unter ihm steht. Ob genügend Geschenke da sind und ob es die richtigen sind. </p>
<p>Was auch immer passiert, er nimmt es nicht persönlich. Er ist im Frieden mit der Realität, also mit dem, was ist. Darin unterscheidet er sich von vielen von uns, von mir auf alle Fälle. Immer noch sehr oft wünsche ich mir, die Dinge mögen anders sein als sie gerade sind. Zu oft, für meinen Geschmack.</p>
<p>Darunter sind alle Dinge, die ich oben aufgezählt habe, und die den Weihnachtsbaum nicht stören: ich mache mir sehr wohl Gedanken über mein Aussehen, ich bin oft ungeduldig wann andere auf mich zukommen, bin mit manchen Sitzplätzen weniger zufrieden als mit anderen, wünsche mir gerne mal ein Kleidungsstück in einer anderen Farbe, klage über schwere Taschen die ich trage sowie über Kleidung oder Schuhe die zwicken oder drücken. Und so weiter.</p>
<p>Und du? Wieviel der Gemütsruhe eines Weihnachtsbaumes hast du?</p>
<p>Wie auch immer &#8211; ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest 2011!</p>
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